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Südafrika

Spotguide / Reisebericht Kapstadt im Februar 2010

Langebaan und die Tafelbucht Spot`s


Winter war gestern, Sommer ist heute...

Im Februar machte sich das surf-fewo Team auf, um den in diesem Jahr sehr strengen und lang andauernden Winter zu entfliehen.

Noch in Europa will der Winter mit seinen eisigen Temperaturen und Dauerschneefall auch bereits in Richtung März einfach nicht weichen, die surf-freie Zeit scheint dieses Jahr länger als üblich anzudauern, was uns Wind-und Kitesurfer überhaupt nicht gefallen mag...

Mit einem Flugticket nach Südafrika / Cape Town in der Tasche ist jedoch schnelle und plötzliche Besserung in Sicht.

Selbst organisiert lässt sich das Vorhaben günstiger darstellen als man glaubt. Einige Fluggesellschaften fliegen den südlichsten Punkt des Afrikanischen Kontinent an (Airberlin leider ab 2011 nicht mehr), darunter sind auch schon mal Schnäppchen und Sonderangebote zu finden.

Ein Mietwagen ist in Kapstadt ein Muss! Es gibt neben den zahlreichen Surfspots einfach viel zu viel zu entdecken. Vor Ort bieten einige kleinere Anbieter Mietwagen an, die zum Teil auch sehr alt und verkehrstechnisch bedenklich sind, zum Tagespreis von 150 Rand (umgerechnet je nach Kurs um die 15 Euro)

Wir empfehlen hier in jedem Fall den Mietwagen bei einer renommierten Firma von Deutschland aus zu buchen, damit einem evtl. unangenehme Überraschungen vor Ort erspart bleiben.

Gute Erfahrungen haben wir mit diesem Tool gemacht: Hier klicken

Klick hier für: SPOTGUIDE LANGEBAAN

Klick hier für: SPOTGUIDE KAPSTADT


Allgemeine und weitere Infos zum Surfziel Südafrika aus unserer Sicht:


Lebenshaltung/Kosten:
Auch wenn die Apartment bestens ausgestattet sind, wird die self catering Nutzung wohl eher weniger in Anspruch genommen. Man geht hier einfach essen. Bei Preisen von ca. 9-11 Euro für ein 300 gr. Filet Steak (je nach Restaurant u. Kurs Std. Febr.2010) oder 5 Euro für eine Pizza lohnt sich das Kochen kaum. Ansonsten bekommt man in den Einkaufszentren alles, was es auch in den Europäischen Supermärkten zu kaufen gibt.

Sharky & Co:
Jeder der nur seinen Bekannten von dem vorhaben in Kapstadt surfen zu gehen berichtet, wird wohl damit konfrontiert: „Da gibt’s doch weiße Haie“
Sicher gibt es rund um Kapstadt weiße Haie, das lässt sich nicht leugnen. Tatsache ist auch, das es noch nie eine Attacke auf einen Wind-Kite oder sonstigen Surfer, Schwimmer SUP oder Wellenreiter an den Spot`s in der Tafelbucht gegeben hat.
Wenn es Hai-Attacken gab haben diese sich meist an der Eastcoast (False Bay indischer Ozean) ereignet. Dort werden diese Tiere ja wie bekannt zum Käfig Tauchen z.B. in der Gannsbai regelrecht geködert...Es gehen dort auch manche Leute trotz einer aktuellen Hai Warnung auf oder ins Wasser, was leider immer wieder zu Unfällen führt.

Kriminalität:
In der Tat ist der Unterschied zwischen Arm und Reich in und rund um Kapstadt sehr groß.
Man sollte hier keine Angriffsfläche bieten und sich mit gesundem Menschenverstand verhalten.
Dazu gehört auch z.B. Abends nicht einsame Gegenden zu besuchen. Wir haben mit zahlreichen Partnern gesprochen, die bereits Jahrelang in der Region problemlos leben. Die Polizeipräsenz ist sehr groß, die Unterkünfte und Anlagen werden z.T 24 Stunden bewacht, wir haben uns in Kapstadt sicher gefühlt.

Kaltes Wasser:
In Langebaan genügt für nicht ganz so kälte empfindliche Surfer ein Shorty, da sich das Flachwasser in der Lagune erwärmt.
Für die restlichen Spots in der Tafelbucht sollte man ein Langbein Kurzarm im Gepäck haben.
Im Februar haben wir die Wassertemperaturen ähnlich denen der Nordsee im Sommer / Herbst als erfrischend aber nicht "kalt" empfunden.


Unser Resume:
Dem deutschen langen Winter und der surflosen Zeit mal ein Schnäppchen schlagen. In Südafrika gelingt einem das zu 100%
Es gibt nicht viele Spots die in unserem Winter folgende Vorzüge aufweisen:

  • Warme Temperaturen von November bis Ende März
  • Sehr hohe Windwahrscheinlichkeit
  • Reviere mit Stehrevier, einsteiger Welle, bis hin zur großen Welle
  • Genießen auch nach dem Surfen, die günstigen Restaurant Preise
  • Atemberaubende Landschaft
  • Sightseeing no Wind Programm (Cape Point-Tafelberg-Safaris etc)
  • Ideal für nichtsurfende Partner (Bodencrew) denen hier auch genug geboten wird
  • Der Entfernung entsprechend relativ günstig mit Mietwagen und surf-fewo
  • Einige Unterkünfte direkt am Spot vom Bett aufs Brett